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Asilah
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Schon
zu karthagischer Zeit bestand die Ansiedlung unter dem Namen Zilis.
Im 15. Jh. bauten die Portugiesen die befestigte Medina, von der noch viel
erhalten ist, später war Asilah in spanischem Besitz. Die Stadt hat heute
etwa 28.600 Einwohner.
Am Hafen, hinter der Medinamauer, ist
ein großer Parkplatz, in den Straßen meist Halteverbot. In der Nähe des
Hafens, am Place Zelaka, ist das Tor zur Medina, ein Bummel durch die
malerischen weißgekalkten Gassen ist äußerst erholsam, es gibt keine Belästigung.
Auf der Straße rechts am Turm aus der Portugiesenzeit vorbei gelangt man zu
einem Durchgang durch den Palast des zeitweiligen Paschas von Asilah El
Raisouli, der sich um 1900 besonders durch Karawanenüberfälle und Entführungen
reicher Europäer einen Namen machte. Der Palast kann manchmal besichtigt
werden.
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Noch weiter kommt man zu einem ins Meer hinausragenden Pier,
Treffpunkt der Dorfjugend, auf den Klippen Fischer. Dort ist auch einer der 15
Marabuts des Ortes, Sidi Ahmed Ben Mansour, sehr schön an der Mauer zu den
Klippen gelegen. Wenn man zurück durch die Wohnviertel geht gelangt man noch
zu einer kleinen Soukgasse mit einigen Kunstgewerbegeschäften.
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Außerhalb der Medina ist eine alte spanische Kirche
mit Friedhof, die noch heute genutzt werden. Sehenswert ist die Rue Oguhouane
(arabischer Name einer Blume), die mit Blumentöpfen geschmückt ist. Dort ist
das originelle Restaurant Arabi Elegant. Am Meer ist eine breite Promenade.

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Ende Juli, Anfang August ist ein weithin berühmtes
Festival der klassischen Musik, während dem auch ein künstlerischer
Wettbewerb stattfindet, bei dem die weißgekalkten Mauern des Ortes bemalt
werden.
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