Marokko - Morocco - Maroc  

Nach oben
Ali in Marokko II
Ali in Marokko III

Die wundersame Reise des Kamels Ali nach Marokko

Diese Geschichte ist nun auch ausführlicher und mit mehr Bildern als Buch zu bestellen, näheres im Online-Shop

Von Edith Kohlbach und Ali Fousse

Ali wurde in der Wüste von Tunesien geboren, aber er kam schon als ganz junges Kamel nach Deutschland zu der kleinen Zoe Fousse, die er schnell ganz lieb hatte. Am liebsten schläft er bei Zoe im Bett und lässt sich gerne von ihr knuddeln.

Aber dann hörte er, dass Zoes Oma, die Edith, nach Marokko reisen wollte. Und Ali wollte so gerne mit. Er wollte wieder einmal die Wüste schnuppern und vielleicht andere Kamele treffen, die er so lange nicht gesehen hatte. Zoe war ein wenig traurig, braucht sie doch alle ihre Stofftiere und Ali ganz besonders, aber dann sagte sie „Okay, Ali darf mit“.

 

 

Ali war ganz glücklich. Mit Ediths Auto ging es zunächst nach Frankreich. Dort warteten an einem riesengroßen Schiff schon ganz viele Autos, die alle nach Marokko wollten. Aber es war kein anderes Kamel dabei.

 

 

Das Schiff machte sein riesengroßes Tor auf und endlich fuhren alle Wagen hinein.

 

Ali bekam eine Kabine mit einem schönen Bett, in dem er und Edith schlafen konnten.

 

Am Tag schien die Sonne so wunderbar, dass sich alle draußen auf der Liege aalten und sich sonnten, Ali natürlich immer dabei, denn er liebt die Sonne.

 

Und eine Frau war so sehr von Ali begeistert, dass sie ihn sofort malte, auf einem fliegenden Teppich. Das gefiel Ali sehr. Aber er wollte endlich andere Kamele sehen.

 

Nach zwei Tagen auf dem großen Schiff kamen sie in Tanger an und fuhren sofort weiter nach Fes. Das ist eine große und schöne Stadt in Marokko.

 

Ali bekam dort sofort einen Tee serviert und Kekse zu knabbern, das hat ihm gut gefallen. Für die Oma Edith blieb kaum noch etwas übrig und die hatte so einen Hunger.

 

Abends schliefen sie in einem ganz tollen Bett in einem wunderbaren Haus in der Medina von Fes.

 

Und am nächsten Morgen machte er mit Edith einen Stadtbummel und kaufte ganz tolle orangefarbene Pantöffelchen für Zoe. Ob die sich wohl freuen wird?

 

Nach einem richtig guten Frühstück am nächsten Morgen ging es aber endlich weiter. Ali konnte nicht abwarten, in der Wüste seine Kamelfreunde zu treffen.

 

Doch zunächst mussten sie über einen ganz großen Berg fahren, die Edith sagte, dass die Wüste ganz weit hinter den Bergen liegt. Da oben gab es eine herrliche Wiese mit duftenden Blumen, das gefiel Ali auch sehr. Nur Kamele gab es nicht.

 

Und manchmal ruhte er sich auf dem Auto von der anstrengenden Fahrt aus.

 

In den Bergen gab es ganz tolle Dörfer, die waren alle aus Lehm gebaut und viel schöner als die Dörfer in Deutschland.

 

Und dann endlich! Ein Kamel! Ali hat sich so sehr gefreut, dass es gleich an ihm hochklettern und Freundschaft schließen wollte. Aber das Kamel sagte gar nichts, und dann erst merkte Ali, dass es nur ein Stoffkamel war.

 

Und auch die schöne Kamelkarawane, der Ali sich gleich anschloss, bestand leider nicht aus echten Kamelen.

 

Aber dann waren Ali und Edith endlich in der Wüste angelangt. Dort gibt es ganz viel Sand, da könnte Zoe toll spielen. Richtig schade, dass sie nicht mitgekommen ist, aber leider muss sie ja immer in den Kindergarten. Wie gut, dass es keinen Kindergarten für Kamele gibt.

 

Ali ist gleich mal losgelaufen und hat sich in den heißen Sand gelegt und von seiner Heimat geträumt, ach, wie war das schön.

 

Und dann hat er vom Haus aus in die Wüste geschaut, ob vielleicht Kamele dort sind.

 

Doch zunächst fand er nur Ziegen und Schafe, die gingen einfach so spazieren.

 

Und dann endlich: das erste Kamel. Und noch ein ganz kleines, das wollte sofort mit der Edith schmusen.

 

Ali hat sich sofort mit dem Kamelkind unterhalten und es nach seinem Namen gefragt. Es war ein Mädchen und hieß Fatima, Ali war ganz begeistert und wollte nicht mehr weg.

 

Edith musste ihn in einen Käfig einsperren, weil er so böse wurde, als er Fatima verlassen musste.

 

Dann ging die Fahrt weiter. Es soll doch vielleicht noch mehr Kamele geben in Marokko und die Beiden machten sich auf den Weg.

 

Ali lag immer auf dem Beifahrersitz auf seiner Kameltasche und passte auf, dass Edith die richtige Straße fuhr. Das macht sonst immer Zoe, aber die war ja nicht dabei.

 

Mittags bekamen sie großen Hunger und gingen in ein Restaurant, etwas schönes essen. Es gab leckeren Salat, Ali mochte besonders die Oliven.

 

Und für den Durst gab es extra für Ali Wasser mit seinem Namen darauf geschrieben, das war köstlich.

 

Danach musste er sich erstmal richtig ausruhen, so eine Reise ist doch anstrengend.

mehr >>>>>

Home Sahara-Forum Online-Shop Kontakt

         

mehr lesen Sie in meinem Buch >>>