Mit dem Goggo nach
Maroggo
oder ...
... mit dem Mazda MX-5 in die Wüste |
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| Nach
Fes kam dann die Herausforderung: Werde ich überall bleifreies
Superbenzin finden? Ich wollte am Stadtausgang noch einmal voll
tanken. Aber ich fuhr und fuhr, keine Tankstelle. Und dann war ich so
weit draußen, dass ich nicht mehr umkehren wollte. Ich wollte von
Imouzzer-Kandar aus die Seenrundfahrt machen und dann über Ifrane den
Umweg über Mischliffen fahren. Und bleifreier Sprit ist nur in
größeren Orten erhältlich. Ob Imouzzer wohl dazu gehört? Meine Suche
im Ort ergab zwar eine Tankstelle, aber kein Bleifrei-Schild. Der
Tankwart sagte, kein Problem, es geht auch mit bleihaltigem Super. Na,
den Ratschlag habe ich lieber nicht befolgt.
Ich fuhr mit angehaltenem Atem weiter, habe aber trotzdem noch die
Seenrundfahrt genossen. Das Bild oben zeigt den Lac Aoua. Ich kam mit
viertelvollem Tank nach Ifrane, und .... |
... es gab eine
Tankstelle mit Bleifrei! Von da an habe ich immer beim Verlassen einer
Stadt voll getankt und hatte auf der ganzen weiteren Fahrt keine
Nachschubprobleme mehr. Das Bild oben zeigt uns beide vor den noch
mit etwas Schnee bedeckten Hängen des Djebel Ayachi (Cirque de Jaffar)
bei Midelt. Der MX5 hat hier die erste Pistenetappe von 2 km
erfolgreich hinter sich gebracht. |
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| Der
Stausee Lac Hanseli im Mittleren Atlas |
Taxi
gefällig? Aber mehr als ein Passagier ist nicht drin! |
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| Das
Tor nach Rissani, der einstigen Hauptstadt der Alaouitendynastie. |
Auch
hier haben sich Fahrerin und Wagen pudelwohl gefühlt. |
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| Und
wo bekommt man bei uns schon direkt vor dem Café einen Parkplatz? |
Wie man sieht
wurden dem MX5 sogar die Wege mit Teppichen ausgelegt. |
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| Könnte das wohl mein neues Ferienhaus werden? |
Nun geht es aber
endlich in die Wüste. Die rötlichen Sanddünen ragen gleich hinter
Merzouga auf. Ob ich doch lieber in einen Quad umsteigen soll? |
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| Ach
nein, wir beide werden uns nicht trennen ... |
... höchstens für
ein Foto. Und der Sand hat ihm auch nichts ausgemacht. Und die
Hitze, so etwa 40 Grad im Mai, auch nicht. |
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| Dann
kommt die große Herausforderung: es soll von Rissani nach Zagora
gehen, gut 300 km Asphaltstraße und nach meinen Informationen keine
Bleifrei-Tankstelle dazwischen. Da braucht man nur mal rechts und
links sich etwas anzuschauen, damit Kilometer zu verschwenden und wenn
dann im Ziel die Tankstelle gerade leer ist, dann heißt es nur warten.
Diese Strecke durch einsame Wüstenberglandschaft war bis vor wenigen
Jahren noch Piste, ist aber nun zu einer guten Asphaltstraße
ausgebaut, früher bin ich sie oft mit dem Geländewagen gefahren und
meist war bei der langen Strecke eine Übernachtung nötig. |
Auf
Piste ist am Tag kaum mehr als 250 km zu schaffen, vor allem, weil man
nie früh weg kommt, wenn man Leute kennt. Jeder will einen noch zu
einem Tee einladen und die Verabschiedung dauert ewig. So auch
diesmal. Aber auf der wenig befahrenen Strecke fliegt der MX-5 in
Windeseile dahin und ich habe noch Zeit für ein Picknick. Gut, ich habe
weder Tisch, Stühle noch Kocher dabei. Aber
geschmeckt und Spaß gemacht hat es trotzdem. Und dann stellte sich
heraus, dass es in Nekob eine Tankstelle mit
bleifreiem Super gab. |
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