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Rissani
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Die Stadt wurde
erbaut von Moulay Ismail, die Region mit ihren unzähligen
Ksour ist der Ursprungsort der heute noch regierenden Alaouitendynastie. Sie
hat jedoch mit 5.000 Einwohnern lang nicht mehr ihre alte Größe. Die 12
Meter hohe rote Lehmmauer der Kasbah Moulay Ismails aus dem 17. Jh. wird zu
Festen mit Hunderten von bunten Teppichen geschmückt, ein beeindruckender
Anblick. Hierhin ließen einst Alaouitenherrscher unliebsame Rivalen
verbannen. Die Kasbahs von Rissani werden häufig als Filmkulisse genutzt.
Dienstag, Donnerstag und Sonntag findet einer der
schönsten und buntesten Märkte Marokkos statt, aber dazu kommen auch viele
Touristen.
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Vom Taxiplatz vor
dem Souk fahren Sammeltaxis nach Merzouga,
im Hotel Filali können Plätze reserviert werden. Die Fahrt zum Erg Chebbi
kostet etwa 20 DH pro Person. Aber Achtung: sehr oft wird versucht die
Touristen zu einer bestimmten Auberge zu bringen mit dem Hinweis, "das Taxi
geht nur bis hierher". Das stimmt nicht, es endet in Merzouga und von dort
sind zu Fuß mehrere Auberges zu erreichen, wo man ohne Provision zu zahlen
selbst verhandeln kann. |
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Vor dem Bau der
Teerstraße haben die Kinder der Stadt sich einen Spaß daraus gemacht, jedem
Fahrzeug, das am Ortsende auf die Piste nach Merzouga wollte,
hinterherzuschreien, dies wäre die falsche Piste. Egal ob richtig oder
falsch. Alles was sie wollten war, ein paar Dirham zu verdienen. Auch die
vielen falschen Führer hatten kein Interesse daran, die richtige Piste
sorgfältig auszuschildern. Diese Probleme sollten heute mit der neuen Straße
verschwunden sein. Aber die cleveren Kerle haben sich was neues ausgedacht
und flugs den schönen neuen Wegweiser überpinselt. Und die Asphaltstraße
scheint an der Gabelung am Ortsende optisch eher nach rechts zu gehen, die
schmalere neue Straße nach Merzouga und Taouz geht dagegen links weiter.
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Rundfahrt durch die Oase mit schönen Ksour, 21 km
Während das Dra -
Tal von den verschiedenen Stämmen geprägt war, denen jeweils ein Kaid
vorstand, war das Tafilalet als Ursprungsort der Alaouitendynastie
vorwiegend von Mitgliedern der königlichen Familie beherrscht. Anders als im
Dra - Tal, in dem die Kasbahs dominieren, mit Türmen besetzte trutzige
Wehrburgen, die jeweils von einem Dorf umgeben waren, hat man im Tafilalet
vorwiegend den von einer hohen Mauer umgebenen Ksar (Mehrzahl Ksour), in dem
das dominierende Gebäude das Dar Kebira war, ein prachtvoll ausgestattetes
Gästehaus, daneben das Douiriya, das kleinere Haus für die Mitglieder der
königlichen Familie. Geht man durch das Haupttor in den Ksar, folgt jeweils
ein großer Versammlungsplatz, der Mechouar, dort war auch meistens eine
Unterstellmöglichkeit für die Pferde der Besucher. Am zentralen Platz
befindet sich in der Regel auch die Moschee mit einem Brunnen, der von zwei
Seiten zugänglich ist, eine Seite von der Moschee, von der anderen können
die Frauen des Dorfes unbeobachtet das Wasser holen.
Auf dieser Rundfahrt sind einige sehr schöne Ksour
mit Dar Kebira zu besichtigen, doch wird der Besuch leider ein wenig von den
arg lästigen Kindern gestört, die sich als Parkwächter anbieten und sehr
aggressiv Geld verlangen. Selbst in Begleitung des Direktors des Zentrums
zur Erforschung der Alaouiten-Monumente wurde mir der Besuch verleidet.
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| Rissani ist aber auch die Metropole der Teppichhändler. Wer
Spaß an so einem Stück hat, findet die größte Auswahl und die nettesten
Leute im Maison Tuareg, am Ortsausgang Richtung Merzouga links, Tel.
0535 - 77 01 75, Fax 57 52 01, E-Mail:
abdellatif-mahjoubi@caramail.com. |
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Wer einmal in dieses Haus geht, kommt so schnell nicht mehr
heraus. Das liegt nicht nur daran, dass es in unzähligen Räumen auf drei
Etagen eine riesige Auswahl der schönsten Stücke gibt, es liegt vor allem
auch an der Gastfreundschaft der Familie Mahjoubi.
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| Sehr schnell schließt man Freundschaft, die Trommeln werden
herausgeholt, und vielleicht werden Sie zu Mittag zu der berühmten Pizza
Tuareg eingeladen. Lassen Sie sich überraschen. |
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Preise müssen jedoch trotz aller Freundschaft hart
verhandelt werden. |
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| Und wenn es zu spät geworden ist
dann schlafen Sie doch in der dem Haus gehörigen
Auberge des Hommes Bleus
draußen am Erg Chebbi. Und wenn Sie kein Fahrzeug zur Verfügung haben,
werden Sie auch gerne von der Familie hingebracht. |
| Hotels in Rissani |
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