Mauretanien

 

 

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Camping

Mauretanien ist nicht unbedingt ein Campingland, es gibt nur wenige Plätze und die sind nicht sehr komfortabel. In einigen Touristenregionen wie z.B. Atar und Chinguetti sind aber in den letzten Jahren Biwakanlagen entstanden, auf denen auch ein Wohnmobil ohne Probleme stehen kann.

Freies Campen ist in dem weiten und wenig besiedelten Mauretanien erlaubt, und oft auch die einzige mögliche Form der Übernachtung. Wenn es sich offensichtlich um ein Privatgrundstück handelt sollte man zuvor mit dem Besitzer verhandeln. Die Sicherheit ist groß, von Überfällen wurde noch nicht gehört.

Geführte Wohnmobiltouren

Während das Reisen in Marokko individuell ohne Probleme möglich ist und nur Überängstliche sich einer geführten Tour anvertrauen sollten ist dies in Mauretanien ein wenig anders. Das Reisen dort kann schwierig sein, die Distanzen sind lang, das Land wenig besiedelt, eine touristische Infrastruktur kaum vorhanden. Es macht vieles ein wenig einfacher, wenn man in einer geführten Gruppe reist. Noch hat sich aber kein Veranstalter für Mauretanien gefunden, den man wirklich empfehlen kann. Bitte seien Sie sehr vorsichtig in diesem Punkt, um einen guten Reiseleiter abzugeben braucht man nicht nur Reiseerfahrung, sondern auch eine integre Persönlichkeit. Hier ein Link zu einem Reisebericht.

Als Ausweg bietet sich an, einen mauretanischen Veranstalter zu beauftragen und ich kann dafür folgende Anschrift empfehlen:

Idoumou Abderrahmane, Tel. 00222 644 2421, pharerim@yahoo.fr

Idoumou besitzt neben einer Agentur in Nouakchott zwei Campingplätze, in Kiffa und in Tidjikja. Er spricht leider kein Deutsch, aber gutes Englisch und ist auslandserfahren. Wenn sich einige Wohnmobile zusammenschließen holt er die Gruppe an der Grenze zu Marokko ab und begleitet sie durchs Land. Kostenvoranschläge werden individuell erstellt.

Idoumou ist ein ganz besonders hilfsbereiter und netter Mensch, dem es nicht um seinen eigenen Profit geht, sondern der vor allem seinem Land helfen will. Er ist nach einem Studium in Brasilien und dortigen Arbeitsangeboten zurück nach Hause gekommen, weil er es wichtig findet, etwas für sein Heimatland zu tun.

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