Mauretanien

 

 

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Wasser

Mauretanien gehört auf Grund seiner klimatischen und geologischen Bedingungen zu einem der unwirtlichsten Gebiete dieser Erde. Die lange Trockenzeit und jahrelang anhaltende Dürren bedrohen die Wasserversorgung und damit die Lebensgrundlage der Menschen. Der Wassernachschub ist das größte Problem.

In der Hauptstadt Nouakchott sind die Außenbezirke nicht an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Auf Eselskarren, mit Fässern beladen, bringen Händler das Wasser von den Zisternen in die Wohnungen. Die hygienischen Bedingungen der Entnahmestellen und der Fässer sind mangelhaft und der Preis steigt, je weniger Wasser vorhanden ist.

Auf dem Land muss das Wasser in oft kilometerlangen Fußwegen aus den wenigen öffentlichen Brunnen oder anderen Wasserstellen, wie z.B. Wasserlöchern, geholt werden, die oft stark verschmutzt sind (u.a. durch Fäkalien der eigenen Herden). Menschen der Region haben eine besonders hohe Rate an Durchfallkrankheiten. Das Wasserholen für den Haushalt gehört zu den traditionellen Aufgaben von Mädchen und Frauen und bindet einen großen Teil ihrer Zeit, so dass Mädchen deshalb oft nicht zur Schule gehen können. Das Wasser wird in schweren Kanistern (20 Liter) weite Strecken auf dem Kopf getragen. Kleine Transportmittel wie Schubkarren zum Wasserholen fehlen. Das Tränken des Viehs ist dagegen Aufgabe der Männer und Knaben.

Hier Impressionen rund um Wasser in Mauretanien.

Nouakchott - Außenbezirke

Chinguetti - öffentliche Wasserstelle

   
Oase Terjit

Kiffa - Campingplatz

   
Dorf zwischen Kiffa und Ayoun el Atrous

Kaedi, Senegal

   
In der Savanne zwischen Nouakchott und Kiffa

 

Zwischen Boghé und Rosso

 

 

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